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Was versteckt sich hinter dem Begriff Phishing?

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Die VBB-Ruheständler-/innen des Bereichs IX erlebten einen spannenden Vortrag über Phishing-Gefahren, die im Internet oder in anderen Medien lauern. Peter Balmes konnte zu diesem hoch interessanten Thema aus dem Vorstand des Bereich IX den Cyber-Spezialisten und Internet-Fachexperten Michael Lensch als Referenten gewinnen. In seiner Präsentation erläuterte Lensch zunächst den Begriff Phishing und Möglichkeiten sich hiervor zu schützen. Der Begriff stammt aus den englischen Wortkombinationen phreaking (hacken) und fishing (angeln) und beschreibt die Methoden, mit denen Täter versuchen über das Internet mit gefälschten E-Mails, SMS, Social-Media-Portalen und Webseiten, Schadsoftware (z.B. Viren, Trojanische Pferde) zu verbreiten oder sensible Daten, wie z.B. Passwörter, Kontodaten oder Kreditkartendaten zu „fischen“. Diese gefälschten Medien sehen auf den ersten Blick wie originale und offizielle E-Mails oder Webseiten von Personen oder Institutionen aus, beinhalten jedoch oft orthographische Fehler, fordern auf in der Mail enthaltene Links zu öffnen oder enthalten gar Konsequenzen bei Nichtbeachtung des Inhalts der Mail, wie Kontosperrung oder Einschaltung eines Inkassounternehmens. Die Schwachstelle Mensch wird hierbei ausgenutzt. Phishing kann jedoch neben E-Mail auch über Chat, Briefe, das Telefon oder per Fax erfolgen. Immer wieder, so der Referent fallen Internetnutzer auf diese betrügerischen Seiten herein. Weitere Gefahren beinhalten auch Einkäufe unter Nutzung von Online-Bezahlsystemen, die häufig unsicher sind und für Internetbestellungen nicht genutzt werden sollten. Um hier vorzubeugen, sei der sichere Internet-Einkauf nur mit Bezahlung per Rechnung gewährleistet. Lensch führte in seinem Vortrag auch aus, dass Internetnutzer oftmals E-Mail Schriftverkehr scheinbar von ihrer Bank erhielten, um Daten zu bestätigen und klärte hier auf, solche Mails besser gleich zu löschen, da die eigene Bank niemals Daten über das Internet abfragt. Viele Beispiele im Vortrag machten auf die vielfältigen Gefahren aufmerksam, die oftmals in eingehenden E-Mails versteckt sind. Die Ruheständler verfolgten den Vortrag gespannt bis zum letzten Augenblick mit hoher Aufmerksamkeit. Im Anschluss stand Michael Lensch für Fragen zur Verfügung und hiervon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Lensch stellte dem Vertreter der VBB-Pensionäre einen Auszug seines Vortrags mit den wichtigsten Hinweisen und Verhaltensregeln zur Weitergabe an die Veranstaltungsteilnehmer zur Verfügung. Am Ende bedankte sich Balmes bei den Veranstaltungsteilnehmern und insbesondere beim Referenten mit einem Weinpräsent.

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VBB-Ruheständler besuchten die Straußenfarm in Remagen

 

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Auf dem Jahresprogramm der VBB-Ruheständler stand der Besuch der Straußenfarm in Remagen und Peter Balmes als Vertreter der VBB‘ler konnte die Gruppe am Morgen bei der Busabfahrt herzlich begrüßen.

Am Straußenparadies Gemarkenhof in Remagen angekommen erfolgte nach kurzer Begrüßung durch den Gästeführer, eine informelle Einführung in die Struktur des Geländes und die vielfältigen Straußenplätze mit Hinweisen auf die Gefahren, die von Straußen immer wieder ausgehen. Jetzt gings in ca. 2-stündiger Fahrt mit der hauseigenen Bimmelbahn durch das über 270.000 m² große Areal, auf dem durchschnittlich 500 Strauße aller Alterstufen anzutreffen sind.

An zahlreichen Gehegen der Straußen aller Altersklassen legte der Gästeführer einen Stop der Bahn ein, erläuterte Straußenart und Herkunft und Eigenarten und wer Lust hatte und mutig war, konnte hier aus der Bimmelbahn aussteigen und mit den Straußen Haut-/ Federkontakt aufnehmen und ihnen direkt und tief in die Augen sehen. Die Gruppe erfuhr durch den Gästeführer, dass Strauße durchaus in der Lage sind, ihre Gehege in Gruppierungen plötzlich und unerwartet zu durchbrechen und dann deren Rückführung sich oft als sehr schwierig gestaltet und fast ausschließlich nur durch Tricks erreicht werden kann. Einer der Höhepunkte war die Anfahrt zu den Jungtieren, die gerade mal eine Woche alt waren.

Zum Abschluss der Führung erlebten die VBB’ler im Bruthaus das Brüten der Straußeneier im Brutkasten und das Schlüpfen der Straußenbabys. Nach dem köstlichen Mittagessen und dem Verkosten der Straußenprodukte folgte der Besuch im Hofeigenen Straußenmuseum und der Hofladen lud zum Kauf von Straußenprodukten für Groß und Klein ein.

Am Nachmittag besuchte die Gruppe die historische Altstadt von Ahrweiler und ließ den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und guten Ahrweinen ausklingen.

Die Vertreter der Ruhestandsbeamten-/innen der Bereiche I-IX verabschiedeten Martin Kammler

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Der Bundesvertreter der VBB-Ruhestandsbeamten-/innen Martin Kammler, verabschiedete sich am Ende des Seminares bei den Ruhestandsvertretern der Bereiche / Landesverbände I-IX. Kammler, der beim Bundesvertretertag 2019 für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung steht und damit in Dresden im Bereich VII das letzte Seminar für Ruhestandsvertreter leitete, bedankte sich bei den Ruhestandsvertretern der Bereiche I-IX sehr herzlich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit und auch für das hohe Interesse an den Seminaren und den Inhalten.

Als Dankeschön für seine gute Arbeit im gesamten VBB-Seniorenbereich und als stets guter Informant für Neues aus dem VBB überreichten die Ruhestandsvertreter der neun VBB-Bereiche/Landesverbände einen Präsentkorb und ein Weinpräsent, verbunden mit dem herzlichen Dank und der Erhaltung freundschaftlicher Begegnungen.  

Ruheständler aus dem Bereiches IX besuchten den Geheimbunker der Deutschen Bundesbank

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Eine Gruppe der Ruheständler aus dem VBB-Bereich IX, BAAINBw traf sich am Koblenzer Hauptbahnhof, um mit der Moselbahn nach Cochem zu reisen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte Peter Balmes, Vertreter der VBB-Ruheständler aus dem Bereich IX die Gruppe begrüßen. Ziel der Reise war der Besuch des Bundesbankbunkers in Cochem-Cond unter sachkundiger Führung. Am Cochemer Bahnhof angekommen, wartete bereits ein bundesbankbunker-eigener Shuttle Bus, um die Gruppe direkt zum Eingang des in 70 Meter hoch gelegenen Bundesbankbunkers in Cochem-Cond zu bringen. Die Bunkeranlage wurde seinerzeit oberhalb eines Wohngebietes in unmittelbarer Nähe zu den Schulungseinrichtungen der Bundesbank errichtet. Vor der Führung durch die Anlage erhielten die VBB‘ler durch den Gästeführer eine Einführung in die Historie des Bunkers. Hier erfuhr die Gruppe, dass die Bunkeranlage Jahrzehnte lang zu einem der bestbewachten Geheimnisse der BRD gehörte, gebaut wurde, um einen Atomkrieg zu überstehen und das hier während des Kalten Krieges durch die Bundesbank 15 Milliarden DM einer geheimen Notstandswährung sicher eingelagert waren. Nach dieser Einführung ging´s mit dem Gästeführer in zweistündiger Begehung durch die Bunkeranlage. Hier erlebten die Ruheständler über mehrere Etagen verteilt, die vielfältig angelegten Räumlichkeiten mit unterschiedlich funktionalen Ausstattungen und die ausgeklügelten erschütterungssicher errichteten Heizungs- und Belüftungssysteme. Der Gästeführer erläuterte während des Rundganges detailliert die Entstehung des Bunkers mit dem extrem hohen Aufwand an Material mit 4 Meter dicken Außenwänden und Logistik, die Inbetriebnahme, die seinerzeit notwendige hohe Geheimhaltung und den ursprünglichen Zweck des Baues der Anlage. Er erwähnte auch, dass die Geheimhaltung über die gesamte Dauer der Nutzung nie gebrochen wurde und niemand von der Existenz der Bunkeranlage erfuhr. Die VBB‘ler konnten hier beispielhaft gelagerte Banknoten in Geldsäcken und Kisten verpackt besichtigen und auch anfassen. Aber auch die zahlreichen funktionalen Räume wie Büros, Sekretariate, Lagerstätten u.a. versetzten die Gruppe ins Staunen. Mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen- und Vorrichtungen wurden seinerzeit alle Bunkerabschnitte gegen den Zutritt Unbefugter mit sehr hohem Aufwand gesichert. Die Lagerstätten der Banknoten der Bundesbank wurden zudem noch einmal separat mit diversen Alarmeinrichtungen und Fernüberwachung abgesichert. Nach diesen spannenden Erlebnissen und einem Gruppenfoto wurde die Gruppe vom Shuttle Bus zurück nach Cochem gebracht und erlebte hier nach dem Mittagessen die historische Cochemer Altstadt. Am späten Nachmittag kehrten die Ruheständler nach Koblenz zurück und bedankten sich bei ihrem VBB-Vertreter für den gut organisierten, hochinteressanten Tagesausflug.

VBB-Bereich IX

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