Aktuelles

Gelungene Jahresabschlussveranstaltung der VBB-Ruheständler

Der Vertreter der Ruhestandsbeamten-/Innen aus dem Bereich IX, Peter Balmes hatte die VBB´ler und ihre Partner-/Innen zur Jahresabschlussveranstaltung ins Haus Horchheimer Höhe in Koblenz eingeladen. Nahezu 100 Ruheständler konnte Balmes willkommen heißen und als Ehrengäste begrüßte er den Stellvertretenden VBB-Bundesvorsitzenden Dr. Hans Liesenhoff, die Leiterin der VBB-Bundesgeschäftsstelle Bonn, Cora Nixtatis, den Vorsitzenden des VBB-Bereiches IX, Jakob Milles sowie dessen Stellvertreter Erwin Gallas. Ein besonderes willkommen richtete er an die langjährige Leiterin der VBB-Geschäftsstelle im Bereich IX, Ulrike Niehl, die sich in den Ruhestand verabschiedete und stets gerne an den Veranstaltungen der VBB-Ruheständler teilnahm. Als Zeichen des Dankes der allzeit guten Unterstützung überreichte ihr der Ruhestandsvertreter einen Blumenstrauß. Ein weiterer Gruß galt auch Antonia Möser, die in Nachfolge von Frau Niehl die Leitung der VBB-Bereichsgeschäftsstelle im Bereich IX wahrnimmt. Nach einem Rückblick auf die Aktivitäten des fast vergangenen Jahres und einem Ausblick auf das monatliche Veranstaltungsprogramm in 2019 gedachten die Teilnehmer der im Zeitraum 2018 verstorbenen VBB Ruhestandskollegen-/Innen. Im Anschluss erfolgten Grußworte und Mitteilungen durch den Stellvertretenden Bundesvorsitzenden Dr. Hans Liesenhoff in Vertretung des Bundesvorsitzenden Wolfram Kamm sowie Grußworte und Aktuelles durch den Vorsitzenden des VBB Bereichs IX, Jakob Milles. Der Ruhestandsvertreter bedankte sich für die Grußworte und Beiträge bei den beiden Ehrengästen und überreichte als Zeichen des Dankes ein Weinpräsent aus den Lagen der Mosel. In Fortführung des Tagesprogrammes leitete Balmes zu den Ehrungen langjähriger verdienter VBB-Mitglieder über und bat Dr. Hans Liesenhoff, Cora Nixtatis, Jakob Milles und Erwin Gallas die Ehrungen gemeinsam mit ihm durchzuführen. Die beiden Damen der VBB-Bereichsgeschäftsstelle Ulrike Niehl und Antonia Möser wirkten hierbei im Ehrungsablauf unterstützend mit. Von 49 zu Ehrenden konnten 14 langjährige, verdiente Mitglieder unseres Verbandes aus dem Bereich IX, Urkunde und Ehrennadel in Silber, Gold und Ehrenmedaille im Rahmen der Veranstaltung persönlich in Empfang nehmen und erhielten ein kleines Sektpräsent. Alle zu ehrenden, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, werden Urkunde und Ehrennadel / Ehrenmedaille durch die Bereichsgeschäftsstelle per Post zugestellt.

Als einer der Höhepunkte der Veranstaltung war der Besuch des Nikolauses, der mit dem vom Ruhestandsvertreter angestimmten Nikolauslied von Allen gebührend empfangen wurde. Balmes konnte in diesem Jahr für die Verkörperung des Nikolauses erneut den stellvertretenden Vorsitzenden des Bereiches IX, Erwin Gallas gewinnen, der diese Rolle gerne übernahm. Im Saal angekommen verteilte er an den Tischen kleine Nikolauspräsente und hob in seiner Rede lobend die vielfältigen Veranstaltungsangebote für die VBB-Ruheständler im Bereich IX hervor, die vom Ruhestandsvertreter immer wieder sehr gut geplant seien und jedermann ansprechen. Er lobte auch die gute Annahme der Angebote durch die Ruheständler und deren Begleitungen, den guten Besuch der Veranstaltungen und fügte an, dass hierin auch vielfältige Gründe liegen, dem Verband die Treue zu halten. Balmes dankte dem Nikolaus für die einfühlsamen Worte und überreichte ihm ein Weinpräsent. Nach der Verabschiedung des Nikolauses erhielten alle VBB-Ruheständler den Wand- und Taschenkalender des Verbandes und als Präsent einen kleinen Bluetooth-Lautsprecher. Zum Ende der Veranstaltung dankte VBB-Ruhestandsvertreter Peter Balmes den VBB´lern für ihr zahlreiches Erscheinen und die Treue zum Verband, den Ehrengästen für die Redebeiträge und Durchführung der Ehrungen, dem Nikolaus sowie dem Hausherrn „Haus Horchheimer Höhe“ Ralf Kraus mit seinem Team für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, den Service und die ansprechende Dekoration des Saales und wünschte abschließend allen VBB-Ruheständlern und deren Familien, Freunden und Bekannten ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2019.

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BAGSO zu Gast bei den Ruhestandsbeamten-/Innen im Bereich IX

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation (BAGSO) hatte dem VBB-Ruhestandsvertreter Peter Balmes angeboten, die VBB-Ruhestandsbeamten-/Innen in einem Vortrag vor Ort in Koblenz über Organisation und Aufgaben der Einrichtung BAGSO mit den Schwerpunktthemen Gesundheit und Pflege im Alter zu informieren. Als Referentin konnte Balmes Frau Braun von der Geschäftsstelle Bonn begrüßen, die in einem multimedial gestützten Vortrag umfassend über die BAGSO, deren Organisation, Aufgaben und hier zu den Themen Gesundheit und Pflege im Alter berichtete. Frau Braun ging beim Thema Gesundheit auf Ernährung und Bewegung im Alter sowie auf die Relevanz von Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten ein. Beim Thema Pflege stellte die Referentin auch im Zusammenhang mit der Einstufung in Pflegegrade die bedeutenden Unterschiede zwischen häuslicher Pflege mit Pflegeunterstützung und der stationären Pflegeunterbringung heraus und empfahl vor der Entscheidung einer Inanspruchnahme einer Pflegeeinrichtung immer eine Pflegeberatung vorzuschalten. Mit Spannung und großem Interesse verfolgten die Ruheständler im Saal des Hauses Horchheimer Höhe den Vortrag und nutzten anschließend die Gelegenheit des Angebotes der Fragenstellung und Diskussion. Die Referentin bot an, gerne erneut die VBB-Ruheständler im Rahmen einer Veranstaltung in Koblenz zu besuchen, um dann über Themen wie Internetnutzung und Wohnen im Alter vorzutragen.

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Balmes dankte der Referentin mit einem Weinpräsent, leitete im Anschluss zum traditionellen Debbekooche-Essen über, zu dem sich auch in diesem Jahr wieder viele Ruheständler mit Ihren Begleitungen angemeldet hatten und wies noch einmal auf die Veranstaltung im Folgemonat hin. Hierzu erhielten alle Ruheständler auch in diesem Jahr einen Verzehrbon. Bei guten Gesprächen in geselliger Runde klang der Nachmittag der VBB-Ruhestandskolleginnen- und Kollegen aus.

 

Aus aktuellem Anlass wird die nachstehende Sonderausgabe der VBB-Brille veröffentlicht:

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Delegiertentagung des Bereiches BAAINBw - The same procedure as every year!

Am 07.12.2018 trafen sich die Verbindungsleute des Bereiches BAAINBw und die in den Personalräten und Arbeitskreisen aktiv mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen zur alljährlichen Delegiertentagung des Bereiches im Soldatenfreizeitheim auf der Horchheimer Höhe in Koblenz.

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste sprach der Vize-Präsident BAAINBw Herr Schmidt-Franke die Grußworte für die Leitung des Amtes. Es folgten weitere Grußworte von dem Vertreter des befreundeten Verbandes der Soldaten der Bundeswehr Herrn Hptm Gladen und vom Entsandten des dbb Herrn Kettner. Der weitere Ablauf ist jedes Jahr ähnlich, wenn auch immer mit kleinen Varianten: Zunächst wird den Delegierten ein Projektthema aus der größten technischen Behörde in der Bundesrepublik Deutschland nähergebracht. Dieses Mal referierte in hervorragender Weise TRR vor der Landwehr sehr eindrucksvoll über das Sturmgewehr Spezialkräfte leicht - G95K. Es war uns eine besondere Freude aus dem BMVg Herrn MinR Jürgen Lorse begrüßen zu dürfen. Herr Lorse referierte über die Zahlen im zivilen Personalhaushalt und über „sein Baby“ – das Personalentwicklungskonzept für Beamtinnen und Beamte.

Dieses unter der Beamtenschaft sehr umstrittene Konzept und die damit verbundenen Ziele erläuterte Herr Lorse so anschaulich, dass die anschließende Diskussion weitaus ruhiger verlief als im Vorhinein angenommen. Das spricht natürlich für die Güte des Vortrages. Nach der Mittagspause erörterte unser Bundesvorsitzende Wolfram Kamm allgemeine beamtenpolitische Themen mit dem Zuhörerkreis und ging dabei auch auf die Situation des BAAINBw nach der Analyse der TaskForce Beschaffungsorganisation und der Einberufung des Expertenrates ein.

Gegen Ende der Veranstaltung nahm Wolfram Kamm zusammen mit dem stellv. Bundesvorsitzenden Dr. Hans Liesenhoff und dem Bereichsvorsitzenden Jakob Milles die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vor.

Auffällig waren in diesem Jahr die vielen Ehrenzeichen für 40 Jahre ununterbrochene Mitgliedschaft im VBB und die Ehrenmedaillen für 50 Jahre ununterbrochene Mitgliedschaft, zeugt es doch von einer außergewöhnlichen Treue zu unserem Berufsverband. Dafür allen zu Ehrenden ein herzliches Dankeschön! Der Bereichsvorsitzende Jakob Milles bedankte sich bei allen Teilnehmern und insbesondere bei den Rednern. Das traditionell gegen Ende der Veranstaltung an alle Delegierten und Gäste überreichte Geschenk war diesmal ein Bluetooth-Lautsprecher.

 

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Der Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) hat in seiner Herbstsitzung vom 22. bis 25. Oktober 2018 in Bad Reichenhall zu den organisatorischen Überlegungen des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) zur Neustrukturierung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) nachfolgende Resolution beschlossen:

„Oberstes Ziel der Beschäftigten im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und seiner Dienststellen ist die bestmögliche Versorgung unserer Soldatinnen und Soldaten unter Beachtung von Zeit-, Leistungs- und Kostenrahmen. Staatssekretärin a.D. Dr. Suder hat mit ihrem Sachverstand die Beschaffungsorganisation im Rahmen der nach drei Jahren abgeschlossenen moderaten Nachjustierung zu der Strukturreform 2012 grundlegend umgebaut. Dieses Vorgehen zeigt erkennbare, erste Erfolge, die nunmehr in einer prozessualen Optimierung im eingeschwungen Zustand verfeinert werden sollen. Dass ausgerechnet sehr viele derer, die die moderate Nachjustierung maßgeblich unter Frau Dr. Suder mitgeprägt und umgesetzt haben, jetzt den begonnenen Weg in Frage stellen, verstört die Beschäftigten.  Das Vertrauen in Verlässlichkeit und Kompetenz der handelnden Führungskräfte ist nachhaltig erschüttert. Durch die angedachte Reform der Reform werden nicht nur die errungenen Verbesserungen, sondern auch die materielle Versorgung und Einsatzfähigkeit der Streitkräfte gefährdet. Die Herausforderung für die nahe Zukunft wird die deutliche Erhöhung des Verteidigungsetats bei knappen Personalressourcen sein. Die Beschäftigten nehmen diese Herausforderung gerne und engagiert an, benötigen hierfür jedoch die notwendigen Rahmenbedingungen. Die eigentlichen Probleme liegen hierbei nicht in der Organisations- geschweige denn in der Rechtsform. Zu einer objektiven ehrlichen und tatsächlich ergebnisoffenen Fehleranalyse fehlt den Verantwortlichen der Mut und/oder die Bereitschaft. Die kontextfreie Analyse und ausschließliche Fokussierung auf das BAAINBw als lediglich EIN Element im Rüstungs- und Beschaffungsprozess stellt zudem den Willen zur Lösung in Frage. Das vermeintlich vorgegebene Ziel (Umsetzung des Projekts Pfeils) allerdings wäre damit umgesetzt. Es stellt sich die Frage, warum es einer TaskForce Beschaffungsorganisation (BeschO) und eines Expertenrates bedarf, um am Ende die Kernaussagen des Projektes Pfeil aus der Zeit vor dem Koalitionsvertrag (Stand Oktober 2017!) 1:1 zu bestätigen. Es bedarf daher unserer Ansicht nach einer ernsthaften kontextbezogenen Analyse von Gründen für bekannte Probleme bei Beschaffungsvorhaben im Rüstungsbereich und der Möglichkeit der Einflussnahme ausschließlich im Ressort des Bundesministeriums der Verteidigung.

Der Fokus muss vorrangig auf die wirklichen Problemfelder für das BAAINBw gerichtet werden, beispielsweise:

●      Starres Haushaltsrecht

●      Ausuferndes Vergaberecht

●      Optimierung der Personalressourcenallokation (Besinnung auf Kernaufgaben)

●      Überbordende Vorschriftenlage, zum Beispiel das Custom Product Management (CPM)

●      Schädlicher Umorganisationszirkus mit Kapazitätsbindungseffekten

Der Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) hat sich als einzige Interessenvertretung im Bereich der Bundeswehr von Anfang an erkennbar kritisch und konstruktiv mit dem Auftrag des Koalitionsvertrages auseinandergesetzt.

Unsere Forderungen lauten daher:  

●      Flexibilisierung des Haushaltsrechtes, Überjährige Haushalte

●      Mutige Anwendung der vergaberechtlichen Möglichkeiten

·       Vereinfachung und Verschlankung der Verfahren, insbesondere des CPM

●      Entlastende Standardisierung und sinnvolle Digitalisierung von Routinevorgängen (Prozessoptimierungen)

●      Entlastung vom überbordenden Berichtswesen (Defizitanalyse)

●      Angestoßene Umorganisationen (moderate Nachjustierung) wirken lassen

●      Beibehaltung der Behördenstruktur und Ausbau der Marke „Berufsbeamtentum“ im Wettbewerb um die besten Köpfe.“

VBB-Bereich IX

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