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Bereichsleiter Wasserwirtschaft der EVM AG zu Gast bei den VBB- Ruheständlern

Peter Balmes, Sprecher der Ruhestandsbeamten-/Beamtinnen des VBB hatte die Pensionäre im Rahmen der monatlichen Treffen zu einer Veranstaltung rund um das Thema Trinkwasser in und um Koblenz, ins Soldatenheim Haus Horchheimer Höhe in Koblenz-Horchheim eingeladen. Mehr als 35 VBB´ler waren der Einladung zu dieser Veranstaltung gerne gefolgt. Als besonderen Gast und Referenten konnte Peter Balmes den Bereichsleiter „Wasserwirtschaft“ der Energieversorgung Mittelrhein (evm) AG, Wolfgang Kochhan begrüßen. Unterstützt durch eine multimediale Präsentation referierte Kochhan über Gewinnung, Aufbereitung und Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Der Referent stellte zu Beginn heraus, dass die Wasserqualität der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein (VWM) GmbH und der Energieversorgung Mittelrhein (evm) AG auch bei wärmsten Temperaturen bislang immer gehalten werden konnte. Im Namen Trinkwasser steckt für den Verbraucher bereits die Aufforderung: „Trink Wasser!“ Kochhan erläuterte, dass das Trinkwasser in Koblenz und Umgebung eines der besten und am strengsten kontrollierten Lebensmittel sei, die uns zur Verfügung stehen und dies auch durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Umweltbundesamt (UBA) in ihrem herausgegebenen Prüfbericht das Trinkgut mit der Note sehr gut bewertet wurde.

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Mit Blick auf immer wiederkehrende kritische Stimmen aus der Bevölkerung zu Zweifeln an der Güte des Wassers z.B. durch Mikroplastik-Rückstände im Rhein oder andere Kleinst-Rückstände, die mit Verunreinigung der Flüsse hierüber auch ins Trinkwasser gelingen könnten, weist Wasserexperte Kochhan darauf hin, dass diese Mikroplastik-Rückstände in der Uferpassage festgelegt werden und dadurch nicht ins Trinkwasser gelangen“. Bei einem Blick hinter die Kulissen präsentierte er, welchen Weg das Trinkwasser zurücklegt und wie hoch der Anspruch an Qualität und Sauberkeit ist. Als Experte für Wasserwirtschaft bei der evm trägt Kochhan im Auftrag der VWM die Verantwortung zur Versorgung der Einwohner von Koblenz, Vallendar und Lahnstein. Die Versorgung erfolgt über das Wasserwerk Oberwerth, in dem seit 1886 Trinkwasser gewonnen, aufbereitet und weiterverteilt wird. Und das hier geförderte Wasser stammt überwiegend aus dem Uferfiltrat des Rheins und einem landseitigen Zustrom mit unterschiedlich langen Fließzeiten im Untergrund mit einer Dauer zwischen acht und mehr als 100 Tagen, abhängig vom Weg den das Wasser hierbei zurücklegt, erläuterte der Referent. Bis zu den Brunnen im Untergrund durchfließt das Wasser unzählige Porenkanäle, in denen Verunreinigungen mit einer ersten natürlichen Filterung durch die Gesteinsschichten des Rheins, zurückgehalten und abgebaut werden. Weitere Aufbereitungsprozesse erfolgen dann im Wasserwerk selbst – der wichtigste Abschnitt des Reinigungsprozesses wird in den Aktivkohlefiltern vorgenommen, wo dem Wasser letzte Stoffe entzogen werden, die für den Konsum nicht enthalten sein sollen. „Ab hier kann man bedenkenlos ein Glas Wasser entnehmen und trinken“, bestätigt Wolfgang Kochhan. Zusätzlich wird das System rund um die Uhr sowohl technisch, als auch durch fachkundiges Personal überwacht. Rund 360 Proben werden jährlich entnommen und von einem unabhängigen Institut geprüft. „Unser Trinkwasser eignet sich daher nicht nur zum Waschen, sondern auch, um den eigenen Durst zu stillen“, verrät Wolfgang Kochhan abschließend. „Egal ob bei hohen oder niedrigen Temperaturen: Trinkwasser steht in ausreichender Menge und zu bester Qualität auch in diesem Jahr zur Verfügung. Im Anschluss stand der Wasserexperte in einer Diskussionsrunde für Fragen zur Verfügung. Unter großem Beifall bedankte sich Peter Balmes bei Wolfgang Kochhan für die hervorragende Präsentation und die Einblicke in die Qualität unserer Trinkwassergewinnung- und Versorgung. Die Veranstaltung fand in geselliger Runde der Pensionäre bei guten Gesprächen ihren Abschluss.

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