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Ruheständler zu Gast bei Amazon

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Mehr als 60 Ruheständler aus dem Bereich IX hatten sich bei Ihrem Sprecher Peter Balmes angemeldet, um im Koblenzer Gewerbegebiet an der A 61 das hier ansässige Logistik-Center Amazon zu besuchen. Um alle Teilnehmermeldungen berücksichtigen zu können, gelang es Balmes, unter der Auflage der von Amazon vorgegebenen begrenzt zulässigen Besucherzahl kurzerhand einen zweiten Besuchstermin zu vereinbaren. Nach der Erfassung der Gruppen am Terminal mit Aushändigung der Besucherausweise erhielten die Besucher durch die Community Relations Managerin Sandra Leibnitz nach einer herzlichen Begrüßung zunächst eine multimedial unterstützte Einführung in die Historie der Amazon Distribution GmbH. Vor Beginn der 2-stündigen Führung durch die einzelnen Abteilungen erläuterte die Managerin die Sicherheitsbestimmungen und die damit verbundenen Auflagen und bat die Besucher alle persönlichen Gegenstände wie Handtaschen, Mobiltelefone, Armbanduhren, Geldbörsen, Schlüssel u.ä. im Besucherraum zu belassen, die hier vorhandenen gelben Warnwesten anzulegen, händigte Besuchern mit offenem Schuhwerk hauseigene Sicherheitsschuhe aus und wies darauf hin, dass vor Betreten der Betriebsstätte von allen eine flughafenähnliche Schleuse zu passieren sei, mit Ausnahme derer, die elektronische Körperhilfen z.B. Herzschrittmacher tragen. Nachdem jetzt noch alle Teilnehmer mit Personen-Führungsanlagen ausgestattet waren, erlebten die Besucher unter sachkundiger Führung der Relations Managerin in den großen weiträumigen Hallen unzählige lagernde Waren unterschiedlichster Art, die Warenanlieferung, Kennzeichnung der Waren und Regale mit Barcode, Organisation der Lagerung, umfassende Qualitätskontrollen bis hin zum Warenversand.1800 MitarbeiterInnen sorgen hier in Fest- oder Teilzeitanstellung im wechselnden Schichtbetrieb dafür, dass die Amazon Kunden Ihre bestellten Waren schnellstmöglich erhalten, bei Primabestellung garantiert am nächsten Tag. Und, so erklärte die Managerin in Zeiten besonders hoher Auftragslage wie in der Weihnachtszeit werden zusätzliche MitarbeiterInnen angeworben, um auch hier die Waren zeitgerecht schnellstmöglich dem Kunden liefern zu können. Die Entnahme der Waren aus den Lagerregalen, Warenzusammenstellung, Qualitätsprüfung, Verpackung und Versandvorbereitung erfolgen nicht automatisiert, sondern manuell durch die MitarbeiterInnen. Mit Spannung verfolgten die beiden Besuchergruppen die Arbeiten an den sogenannten Packstationen mit Erläuterungen zu den einzelnen Arbeitsgängen und waren überwältigt beim Durchschreiten der vielen Gänge mit den Warenregalen, die sich allesamt im ersten Obergeschoss befinden. Von hier werden die Warenzusammenstellungen über Förderband-Anlagen zu den Packstationen geleitet. Zum Abschluss der Führung mit Gruppenfoto bedanket sich Peter Balmes im Namen der beiden Besuchergruppen bei Sandra Leibnitz mit einem kleinen Weinpräsent aus der Region. Für die Relationsmanagerin gab es Großen Beifall für die umfassenden Informationen über Amazon.

 

Bereichsleiter Wasserwirtschaft der EVM AG zu Gast bei den VBB- Ruheständlern

Peter Balmes, Sprecher der Ruhestandsbeamten-/Beamtinnen des VBB hatte die Pensionäre im Rahmen der monatlichen Treffen zu einer Veranstaltung rund um das Thema Trinkwasser in und um Koblenz, ins Soldatenheim Haus Horchheimer Höhe in Koblenz-Horchheim eingeladen. Mehr als 35 VBB´ler waren der Einladung zu dieser Veranstaltung gerne gefolgt. Als besonderen Gast und Referenten konnte Peter Balmes den Bereichsleiter „Wasserwirtschaft“ der Energieversorgung Mittelrhein (evm) AG, Wolfgang Kochhan begrüßen. Unterstützt durch eine multimediale Präsentation referierte Kochhan über Gewinnung, Aufbereitung und Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Der Referent stellte zu Beginn heraus, dass die Wasserqualität der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein (VWM) GmbH und der Energieversorgung Mittelrhein (evm) AG auch bei wärmsten Temperaturen bislang immer gehalten werden konnte. Im Namen Trinkwasser steckt für den Verbraucher bereits die Aufforderung: „Trink Wasser!“ Kochhan erläuterte, dass das Trinkwasser in Koblenz und Umgebung eines der besten und am strengsten kontrollierten Lebensmittel sei, die uns zur Verfügung stehen und dies auch durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Umweltbundesamt (UBA) in ihrem herausgegebenen Prüfbericht das Trinkgut mit der Note sehr gut bewertet wurde.

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Mit Blick auf immer wiederkehrende kritische Stimmen aus der Bevölkerung zu Zweifeln an der Güte des Wassers z.B. durch Mikroplastik-Rückstände im Rhein oder andere Kleinst-Rückstände, die mit Verunreinigung der Flüsse hierüber auch ins Trinkwasser gelingen könnten, weist Wasserexperte Kochhan darauf hin, dass diese Mikroplastik-Rückstände in der Uferpassage festgelegt werden und dadurch nicht ins Trinkwasser gelangen“. Bei einem Blick hinter die Kulissen präsentierte er, welchen Weg das Trinkwasser zurücklegt und wie hoch der Anspruch an Qualität und Sauberkeit ist. Als Experte für Wasserwirtschaft bei der evm trägt Kochhan im Auftrag der VWM die Verantwortung zur Versorgung der Einwohner von Koblenz, Vallendar und Lahnstein. Die Versorgung erfolgt über das Wasserwerk Oberwerth, in dem seit 1886 Trinkwasser gewonnen, aufbereitet und weiterverteilt wird. Und das hier geförderte Wasser stammt überwiegend aus dem Uferfiltrat des Rheins und einem landseitigen Zustrom mit unterschiedlich langen Fließzeiten im Untergrund mit einer Dauer zwischen acht und mehr als 100 Tagen, abhängig vom Weg den das Wasser hierbei zurücklegt, erläuterte der Referent. Bis zu den Brunnen im Untergrund durchfließt das Wasser unzählige Porenkanäle, in denen Verunreinigungen mit einer ersten natürlichen Filterung durch die Gesteinsschichten des Rheins, zurückgehalten und abgebaut werden. Weitere Aufbereitungsprozesse erfolgen dann im Wasserwerk selbst – der wichtigste Abschnitt des Reinigungsprozesses wird in den Aktivkohlefiltern vorgenommen, wo dem Wasser letzte Stoffe entzogen werden, die für den Konsum nicht enthalten sein sollen. „Ab hier kann man bedenkenlos ein Glas Wasser entnehmen und trinken“, bestätigt Wolfgang Kochhan. Zusätzlich wird das System rund um die Uhr sowohl technisch, als auch durch fachkundiges Personal überwacht. Rund 360 Proben werden jährlich entnommen und von einem unabhängigen Institut geprüft. „Unser Trinkwasser eignet sich daher nicht nur zum Waschen, sondern auch, um den eigenen Durst zu stillen“, verrät Wolfgang Kochhan abschließend. „Egal ob bei hohen oder niedrigen Temperaturen: Trinkwasser steht in ausreichender Menge und zu bester Qualität auch in diesem Jahr zur Verfügung. Im Anschluss stand der Wasserexperte in einer Diskussionsrunde für Fragen zur Verfügung. Unter großem Beifall bedankte sich Peter Balmes bei Wolfgang Kochhan für die hervorragende Präsentation und die Einblicke in die Qualität unserer Trinkwassergewinnung- und Versorgung. Die Veranstaltung fand in geselliger Runde der Pensionäre bei guten Gesprächen ihren Abschluss.