Aktuelles

BAGSO zu Gast bei den Ruhestandsbeamten-/Innen im Bereich IX

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation (BAGSO) hatte dem VBB-Ruhestandsvertreter Peter Balmes angeboten, die VBB-Ruhestandsbeamten-/Innen in einem Vortrag vor Ort in Koblenz über Organisation und Aufgaben der Einrichtung BAGSO mit den Schwerpunktthemen Gesundheit und Pflege im Alter zu informieren. Als Referentin konnte Balmes Frau Braun von der Geschäftsstelle Bonn begrüßen, die in einem multimedial gestützten Vortrag umfassend über die BAGSO, deren Organisation, Aufgaben und hier zu den Themen Gesundheit und Pflege im Alter berichtete. Frau Braun ging beim Thema Gesundheit auf Ernährung und Bewegung im Alter sowie auf die Relevanz von Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten ein. Beim Thema Pflege stellte die Referentin auch im Zusammenhang mit der Einstufung in Pflegegrade die bedeutenden Unterschiede zwischen häuslicher Pflege mit Pflegeunterstützung und der stationären Pflegeunterbringung heraus und empfahl vor der Entscheidung einer Inanspruchnahme einer Pflegeeinrichtung immer eine Pflegeberatung vorzuschalten. Mit Spannung und großem Interesse verfolgten die Ruheständler im Saal des Hauses Horchheimer Höhe den Vortrag und nutzten anschließend die Gelegenheit des Angebotes der Fragenstellung und Diskussion. Die Referentin bot an, gerne erneut die VBB-Ruheständler im Rahmen einer Veranstaltung in Koblenz zu besuchen, um dann über Themen wie Internetnutzung und Wohnen im Alter vorzutragen.

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Balmes dankte der Referentin mit einem Weinpräsent, leitete im Anschluss zum traditionellen Debbekooche-Essen über, zu dem sich auch in diesem Jahr wieder viele Ruheständler mit Ihren Begleitungen angemeldet hatten und wies noch einmal auf die Veranstaltung im Folgemonat hin. Hierzu erhielten alle Ruheständler auch in diesem Jahr einen Verzehrbon. Bei guten Gesprächen in geselliger Runde klang der Nachmittag der VBB-Ruhestandskolleginnen- und Kollegen aus.

 

Delegiertentagung des Bereiches BAAINBw - The same procedure as every year!

Am 07.12.2018 trafen sich die Verbindungsleute des Bereiches BAAINBw und die in den Personalräten und Arbeitskreisen aktiv mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen zur alljährlichen Delegiertentagung des Bereiches im Soldatenfreizeitheim auf der Horchheimer Höhe in Koblenz.

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste sprach der Vize-Präsident BAAINBw Herr Schmidt-Franke die Grußworte für die Leitung des Amtes. Es folgten weitere Grußworte von dem Vertreter des befreundeten Verbandes der Soldaten der Bundeswehr Herrn Hptm Gladen und vom Entsandten des dbb Herrn Kettner. Der weitere Ablauf ist jedes Jahr ähnlich, wenn auch immer mit kleinen Varianten: Zunächst wird den Delegierten ein Projektthema aus der größten technischen Behörde in der Bundesrepublik Deutschland nähergebracht. Dieses Mal referierte in hervorragender Weise TRR vor der Landwehr sehr eindrucksvoll über das Sturmgewehr Spezialkräfte leicht - G95K. Es war uns eine besondere Freude aus dem BMVg Herrn MinR Jürgen Lorse begrüßen zu dürfen. Herr Lorse referierte über die Zahlen im zivilen Personalhaushalt und über „sein Baby“ – das Personalentwicklungskonzept für Beamtinnen und Beamte.

Dieses unter der Beamtenschaft sehr umstrittene Konzept und die damit verbundenen Ziele erläuterte Herr Lorse so anschaulich, dass die anschließende Diskussion weitaus ruhiger verlief als im Vorhinein angenommen. Das spricht natürlich für die Güte des Vortrages. Nach der Mittagspause erörterte unser Bundesvorsitzende Wolfram Kamm allgemeine beamtenpolitische Themen mit dem Zuhörerkreis und ging dabei auch auf die Situation des BAAINBw nach der Analyse der TaskForce Beschaffungsorganisation und der Einberufung des Expertenrates ein.

Gegen Ende der Veranstaltung nahm Wolfram Kamm zusammen mit dem stellv. Bundesvorsitzenden Dr. Hans Liesenhoff und dem Bereichsvorsitzenden Jakob Milles die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vor.

Auffällig waren in diesem Jahr die vielen Ehrenzeichen für 40 Jahre ununterbrochene Mitgliedschaft im VBB und die Ehrenmedaillen für 50 Jahre ununterbrochene Mitgliedschaft, zeugt es doch von einer außergewöhnlichen Treue zu unserem Berufsverband. Dafür allen zu Ehrenden ein herzliches Dankeschön! Der Bereichsvorsitzende Jakob Milles bedankte sich bei allen Teilnehmern und insbesondere bei den Rednern. Das traditionell gegen Ende der Veranstaltung an alle Delegierten und Gäste überreichte Geschenk war diesmal ein Bluetooth-Lautsprecher.

 

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Der Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) hat in seiner Herbstsitzung vom 22. bis 25. Oktober 2018 in Bad Reichenhall zu den organisatorischen Überlegungen des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) zur Neustrukturierung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) nachfolgende Resolution beschlossen:

„Oberstes Ziel der Beschäftigten im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und seiner Dienststellen ist die bestmögliche Versorgung unserer Soldatinnen und Soldaten unter Beachtung von Zeit-, Leistungs- und Kostenrahmen. Staatssekretärin a.D. Dr. Suder hat mit ihrem Sachverstand die Beschaffungsorganisation im Rahmen der nach drei Jahren abgeschlossenen moderaten Nachjustierung zu der Strukturreform 2012 grundlegend umgebaut. Dieses Vorgehen zeigt erkennbare, erste Erfolge, die nunmehr in einer prozessualen Optimierung im eingeschwungen Zustand verfeinert werden sollen. Dass ausgerechnet sehr viele derer, die die moderate Nachjustierung maßgeblich unter Frau Dr. Suder mitgeprägt und umgesetzt haben, jetzt den begonnenen Weg in Frage stellen, verstört die Beschäftigten.  Das Vertrauen in Verlässlichkeit und Kompetenz der handelnden Führungskräfte ist nachhaltig erschüttert. Durch die angedachte Reform der Reform werden nicht nur die errungenen Verbesserungen, sondern auch die materielle Versorgung und Einsatzfähigkeit der Streitkräfte gefährdet. Die Herausforderung für die nahe Zukunft wird die deutliche Erhöhung des Verteidigungsetats bei knappen Personalressourcen sein. Die Beschäftigten nehmen diese Herausforderung gerne und engagiert an, benötigen hierfür jedoch die notwendigen Rahmenbedingungen. Die eigentlichen Probleme liegen hierbei nicht in der Organisations- geschweige denn in der Rechtsform. Zu einer objektiven ehrlichen und tatsächlich ergebnisoffenen Fehleranalyse fehlt den Verantwortlichen der Mut und/oder die Bereitschaft. Die kontextfreie Analyse und ausschließliche Fokussierung auf das BAAINBw als lediglich EIN Element im Rüstungs- und Beschaffungsprozess stellt zudem den Willen zur Lösung in Frage. Das vermeintlich vorgegebene Ziel (Umsetzung des Projekts Pfeils) allerdings wäre damit umgesetzt. Es stellt sich die Frage, warum es einer TaskForce Beschaffungsorganisation (BeschO) und eines Expertenrates bedarf, um am Ende die Kernaussagen des Projektes Pfeil aus der Zeit vor dem Koalitionsvertrag (Stand Oktober 2017!) 1:1 zu bestätigen. Es bedarf daher unserer Ansicht nach einer ernsthaften kontextbezogenen Analyse von Gründen für bekannte Probleme bei Beschaffungsvorhaben im Rüstungsbereich und der Möglichkeit der Einflussnahme ausschließlich im Ressort des Bundesministeriums der Verteidigung.

Der Fokus muss vorrangig auf die wirklichen Problemfelder für das BAAINBw gerichtet werden, beispielsweise:

●      Starres Haushaltsrecht

●      Ausuferndes Vergaberecht

●      Optimierung der Personalressourcenallokation (Besinnung auf Kernaufgaben)

●      Überbordende Vorschriftenlage, zum Beispiel das Custom Product Management (CPM)

●      Schädlicher Umorganisationszirkus mit Kapazitätsbindungseffekten

Der Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) hat sich als einzige Interessenvertretung im Bereich der Bundeswehr von Anfang an erkennbar kritisch und konstruktiv mit dem Auftrag des Koalitionsvertrages auseinandergesetzt.

Unsere Forderungen lauten daher:  

●      Flexibilisierung des Haushaltsrechtes, Überjährige Haushalte

●      Mutige Anwendung der vergaberechtlichen Möglichkeiten

·       Vereinfachung und Verschlankung der Verfahren, insbesondere des CPM

●      Entlastende Standardisierung und sinnvolle Digitalisierung von Routinevorgängen (Prozessoptimierungen)

●      Entlastung vom überbordenden Berichtswesen (Defizitanalyse)

●      Angestoßene Umorganisationen (moderate Nachjustierung) wirken lassen

●      Beibehaltung der Behördenstruktur und Ausbau der Marke „Berufsbeamtentum“ im Wettbewerb um die besten Köpfe.“

Aus aktuellem Anlass wird die nachstehende Sonderausgabe der VBB-Brille veröffentlicht:

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Eifelwetter beim Eifeltraum – Traditionelle Herbstwanderung des Bereichs IX

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 Die Werbung auf der Website ist verlockend: „Das Traumpfädchen Eifeltraum besticht durch vielfältige Waldpassagen mit schattigen Buchen, urigen Eichen und filigranen Kiefern, die sich abwechseln mit aussichtsreichen Feld- und Wiesenabschnitten zwischen Kürrenberg und dem Nitztal. Eine kleine Runde im Natur-Kneippbecken erfrischt die müden Beine.“

Die Planer des Bereichs IX haben alles richtig gemacht, der Ort des Geschehens bildet tatsächlich einen lieblichen Kontrast zu den infrastrukturellen Gegebenheiten des BAAINBw. Allerdings liegt er unweit der berühmt-berüchtigten Grünen Hölle, der legendären Nürburgring-Nordschleife, die durch ihr abwechslungsreiches Eifelwetter besticht. Es kam, wie es kommen musste, die monatelange Trockenheit wurde durch ein Sturmtief regelrecht weggespült. Petrus öffnete weit die himmlischen Schleusen. Das tat der hervorragenden Stimmung überhaupt keinen Abbruch, schließlich sind es die ex-BWB’ler bzw. BAAINBw’ler gewohnt, bei Wind und Wetter im Büro zu arbeiten, auch unter widrigen Bedingungen. In der Eifel staubte es nicht und niemand bekam einen Sonnenbrand, das ist doch was Positives.

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Und wenn wir beim Positiven sind: Einmal mehr trafen sich Teile der VBB-Familie und zeigten ihre Verbundenheit. Ein herzliches Dankeschön für den angenehmen Tag gilt deshalb dem Organisations-Team.

VBB-Bereich IX

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