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VBB-Ruheständler des Bereich IX besuchten die Birkenhofbrennerei und Abtei Marienstatt

Auf dem Jahresprogramm der VBB-Ruheständler aus dem Bereich IX stand eine Tagesfahrt mit Besuch der Birkenhof-Brennerei und der Abtei Marienstatt im Westerwald. Viele VBB´ler waren der Einladung des Vertreters der Ruhestandsbeamten im Bereich IX, Peter Balmes gerne gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein führte die Reise zunächst ins Nistertal zur Birkenhofbrennerei. Auf Grund der Größe der Reisegruppe wurde für die Führung die Aufteilung in zwei Gruppen notwendig. Unter sachkundiger Führung erlebten die beiden Gruppen eine zweistündige Brennereibesichtigung durch die Korn- und Obstbrennerei. Aus erster Hand lernten die Besucher die unterschiedlichen Brenngeräte und Brenntechniken kennen und erfuhren auch die Unterschiede zwischen den beiden Brennereitypen. Die aufwändige Herstellung von Edelbränden und Likören aber auch die großen Lagerhallen mit gestapelten Holzfässern gefüllt mit Edelbränden vieler Jahrgänge und Reifegrade versetzte die Besucher ins Staunen. Nach diesen Impressionen wurden die Gruppen in den Verkostungsraum gebeten, um hier nach einer Stärkung mit einer Westerwälder Brotzeit vielfache Edelbrände und Spirituosen / Liköre zu verkosten.

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Foto A.Balmes

Frohgelaunt wurde hiernach die Reise fortgesetzt zur Abtei Marienstatt im Westerwald in der Nähe von Hachenburg. Nach dem Besuch der Abteikirche mit kunstvoller Ausstattung und Einladung zur Besinnung und Gebet -übrigens die  erste rechtsrheinische gotische Kirche in Deutschland- auf dem Gelände der über 800 Jahre alten Zisterzienserabtei. Um die Abteikirche herum lud der klösterliche sehr gepflegte und mit klarer Wegeführung angelegte Barock- und Heilpflanzengarten zum Besuch ein und bot eine Oase der Ruhe und Erholung. Im Anschluss lockte das auf dem Gelände befindliche Marienstätter Brauhaus mit allerlei Köstlichkeiten die VBB´ler ins Innere. Bei guten Speisen und Getränken klang hier der Tag mit Rückblick auf die zahlreichen Erlebnisse, verbunden mit dem Dank an den Vertreter der Ruheständler und bei guten Unterhaltungen aus. Am späten Nachmittag ging´s mit dem Reisebus zurück in die Heimat nach Koblenz.

Traumschleifchen Pfalzblick – Traditionelle Herbstwanderung des Bereichs IX

Wer die Menschen verstehen will, muss deren Kultur verstehen. Nun, das Mittelrheintal ist voll von Kultur und Geschichte und immer eine Reise wert. Bei Kaub, wo einst Generalfeldmarschall Blücher, genannt „Marschall Vorwärts“, mit seiner Armee den Rhein überquerte, steht mitten im Strom die Zollburg Pfalzgrafenstein, eine berühmte Ikone der Rheinromantik. Jedoch hielt die Busladung erwartungsvoller VBB´ler den touristischen Verlockungen entlang des Rheins stand und fuhr hoch zum Startpunkt der diesjährigen Herbstwanderung, zum Ausgangspunkt des „Traumschleifchens Pfalzblick“ auf einem Hochplateau am Rande des Hunsrücks.

Die Werbung auf der Website verheißt grandiose Aussichten auf die Burgen Gutenfels bei Kaub und Pfalzgrafenstein mitten im Rhein bei Sonnenschein. Gab es letztes Jahr noch abwechslungsreiches Eifelwetter, war diesmal Hunsrückwetter angesagt. Dies sei die etwas mildere Variante, sagt man. Egal, die Gruppe hatte das Glück der Tüchtigen und die Stimmung war wie immer ansteckend fröhlich, eher familiär. Jaja, die VBB-Familie hat auch Neulinge herzlich aufgenommen und den Vertreter der Bundesleitung einmal mehr perfekt integriert. So hat die Website nicht zu viel versprochen. Die etwas über fünf Kilometer lange Rundtour lies die Erlebnismomente nicht zu kurz kommen. Als zertifizierter Spazierwanderweg bietet das Traumschleifchen Pfalzblick tatsächlich wunderschöne Aussichten. Als BAAINBw-Angehöriger will man hinzufügen: Solche Aussichten hätte man gerne auch für die Zukunft des BAAINBw…

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Zurück zur Kultur, denn zum Glück haben die Römer den Weinbau an den Mittelrhein gebracht. Die ortsansässigen Winzer haben deren Kultur fortgeführt und einen hohen Entwicklungsstand erreicht, wie beim anschließenden gemütlichen Essen und Trinken festgestellt werden konnte. Fazit: Gut geplant, gut gemacht. Ein herzliches Dankeschön für den angenehmen Tag geht deshalb an das Organisations-Team.

Der abgebildete Vertreter der Bundesleitung bittet den Bereichsvorstand IX in alter Verbundenheit um Fortführung dieser Tradition und wäre nächstes Jahr gerne wieder dabei…

Die Vertreter der Ruhestandsbeamten-/innen der Bereiche I-IX verabschiedeten Martin Kammler

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Der Bundesvertreter der VBB-Ruhestandsbeamten-/innen Martin Kammler, verabschiedete sich am Ende des Seminares bei den Ruhestandsvertretern der Bereiche / Landesverbände I-IX. Kammler, der beim Bundesvertretertag 2019 für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung steht und damit in Dresden im Bereich VII das letzte Seminar für Ruhestandsvertreter leitete, bedankte sich bei den Ruhestandsvertretern der Bereiche I-IX sehr herzlich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit und auch für das hohe Interesse an den Seminaren und den Inhalten.

Als Dankeschön für seine gute Arbeit im gesamten VBB-Seniorenbereich und als stets guter Informant für Neues aus dem VBB überreichten die Ruhestandsvertreter der neun VBB-Bereiche/Landesverbände einen Präsentkorb und ein Weinpräsent, verbunden mit dem herzlichen Dank und der Erhaltung freundschaftlicher Begegnungen.  

Was versteckt sich hinter dem Begriff Phishing?

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Die VBB-Ruheständler-/innen des Bereichs IX erlebten einen spannenden Vortrag über Phishing-Gefahren, die im Internet oder in anderen Medien lauern. Peter Balmes konnte zu diesem hoch interessanten Thema aus dem Vorstand des Bereich IX den Cyber-Spezialisten und Internet-Fachexperten Michael Lensch als Referenten gewinnen. In seiner Präsentation erläuterte Lensch zunächst den Begriff Phishing und Möglichkeiten sich hiervor zu schützen. Der Begriff stammt aus den englischen Wortkombinationen phreaking (hacken) und fishing (angeln) und beschreibt die Methoden, mit denen Täter versuchen über das Internet mit gefälschten E-Mails, SMS, Social-Media-Portalen und Webseiten, Schadsoftware (z.B. Viren, Trojanische Pferde) zu verbreiten oder sensible Daten, wie z.B. Passwörter, Kontodaten oder Kreditkartendaten zu „fischen“. Diese gefälschten Medien sehen auf den ersten Blick wie originale und offizielle E-Mails oder Webseiten von Personen oder Institutionen aus, beinhalten jedoch oft orthographische Fehler, fordern auf in der Mail enthaltene Links zu öffnen oder enthalten gar Konsequenzen bei Nichtbeachtung des Inhalts der Mail, wie Kontosperrung oder Einschaltung eines Inkassounternehmens. Die Schwachstelle Mensch wird hierbei ausgenutzt. Phishing kann jedoch neben E-Mail auch über Chat, Briefe, das Telefon oder per Fax erfolgen. Immer wieder, so der Referent fallen Internetnutzer auf diese betrügerischen Seiten herein. Weitere Gefahren beinhalten auch Einkäufe unter Nutzung von Online-Bezahlsystemen, die häufig unsicher sind und für Internetbestellungen nicht genutzt werden sollten. Um hier vorzubeugen, sei der sichere Internet-Einkauf nur mit Bezahlung per Rechnung gewährleistet. Lensch führte in seinem Vortrag auch aus, dass Internetnutzer oftmals E-Mail Schriftverkehr scheinbar von ihrer Bank erhielten, um Daten zu bestätigen und klärte hier auf, solche Mails besser gleich zu löschen, da die eigene Bank niemals Daten über das Internet abfragt. Viele Beispiele im Vortrag machten auf die vielfältigen Gefahren aufmerksam, die oftmals in eingehenden E-Mails versteckt sind. Die Ruheständler verfolgten den Vortrag gespannt bis zum letzten Augenblick mit hoher Aufmerksamkeit. Im Anschluss stand Michael Lensch für Fragen zur Verfügung und hiervon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Lensch stellte dem Vertreter der VBB-Pensionäre einen Auszug seines Vortrags mit den wichtigsten Hinweisen und Verhaltensregeln zur Weitergabe an die Veranstaltungsteilnehmer zur Verfügung. Am Ende bedankte sich Balmes bei den Veranstaltungsteilnehmern und insbesondere beim Referenten mit einem Weinpräsent.

VBB-Ruheständler besuchten die Straußenfarm in Remagen

 

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Auf dem Jahresprogramm der VBB-Ruheständler stand der Besuch der Straußenfarm in Remagen und Peter Balmes als Vertreter der VBB‘ler konnte die Gruppe am Morgen bei der Busabfahrt herzlich begrüßen.

Am Straußenparadies Gemarkenhof in Remagen angekommen erfolgte nach kurzer Begrüßung durch den Gästeführer, eine informelle Einführung in die Struktur des Geländes und die vielfältigen Straußenplätze mit Hinweisen auf die Gefahren, die von Straußen immer wieder ausgehen. Jetzt gings in ca. 2-stündiger Fahrt mit der hauseigenen Bimmelbahn durch das über 270.000 m² große Areal, auf dem durchschnittlich 500 Strauße aller Alterstufen anzutreffen sind.

An zahlreichen Gehegen der Straußen aller Altersklassen legte der Gästeführer einen Stop der Bahn ein, erläuterte Straußenart und Herkunft und Eigenarten und wer Lust hatte und mutig war, konnte hier aus der Bimmelbahn aussteigen und mit den Straußen Haut-/ Federkontakt aufnehmen und ihnen direkt und tief in die Augen sehen. Die Gruppe erfuhr durch den Gästeführer, dass Strauße durchaus in der Lage sind, ihre Gehege in Gruppierungen plötzlich und unerwartet zu durchbrechen und dann deren Rückführung sich oft als sehr schwierig gestaltet und fast ausschließlich nur durch Tricks erreicht werden kann. Einer der Höhepunkte war die Anfahrt zu den Jungtieren, die gerade mal eine Woche alt waren.

Zum Abschluss der Führung erlebten die VBB’ler im Bruthaus das Brüten der Straußeneier im Brutkasten und das Schlüpfen der Straußenbabys. Nach dem köstlichen Mittagessen und dem Verkosten der Straußenprodukte folgte der Besuch im Hofeigenen Straußenmuseum und der Hofladen lud zum Kauf von Straußenprodukten für Groß und Klein ein.

Am Nachmittag besuchte die Gruppe die historische Altstadt von Ahrweiler und ließ den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und guten Ahrweinen ausklingen.

VBB-Bereich IX

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